| Pressetext |
|
Das jährlich stattfindende Monarchieforum soll dazu beitragen, die Staatsform Monarchie mit einem wechselnden Schwerpunktthema in der Öffentlichkeit präsent zu erhalten. Dafür sollen dort auf akademischem Niveau durch Vorträge und Diskussionen die Grundlagen sowie die Vorzüge des monarchistischen Gedankens erörtert werden. Der Deutschen Monarchistischen Gesellschaft (DMG) geht es natürlich auch darum, Wege zu finden, um eines Tages in Deutschland eine parlamentarische Monarchie auf freiheitlich-demokratischer Basis wieder zu installieren. In diesem Jahr treffen sich die deutschen Monarchisten zum bereits 3. Monarchieforum in Berlin, der ehemaligen Haupt- und Residenzstadt des deutschen Kaiserreichs, sowie in Potsdam, der alten Garnisonsstadt des Königreichs Preußen. In diesen beiden geschichtsträchtigen Städten setzen sich die Teilnehmer dieses Jahr mit dem Thema „Die Monarchie im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne“ auseinander. Den kulturellen Auftakt bildet die Besichtigung des Schlosses Sanssouci, welches wie kein anderes Schloss mit dem Namen Friedrichs des Großen verbunden ist. Abends widmet man sich dann einer anderen preußisch-deutschen Größe, nämlich Königin Luise, deren 200. Todestag in diesem Jahr begangen wird. Am Samstag wird aus diesem Anlass dann ein Gedenkmarsch für Königin Luise veranstaltet, der seinen Abschluss am Grab der Königin finden wird. Den wissenschaftlichen Vorträgen gehört dann der restliche Tag. Wir freuen uns außerordentlich zwei so exzellente Referenten, wie Herrn Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll und Herrn Dr. phil. habil. Eberhard Straub, ankündigen zu dürfen. Herr Prof. Kroll wird einen Vortrag mit dem sehr interessanten Titel „Modernität des Unzeitgemäßen: Europäische und außereuropäische Monarchien im 19. Und 20. Jahrhundert“ halten. Den Abschluss des offiziellen Teils bildet wie immer der Gottesdienst am Sonntag, der in diesem Jahr im prachtvollen Berliner Dom stattfinden wird. Danach kann auf der Abschlusskonferenz Kritik und Lob geäußert werden, die gleichzeitig auch den Beginn der Planungsarbeiten für das 4. Monarchieforum 2011 darstellt. Solche Foren sollen selbstverständlich auch dazu beitragen, dass dort Freunde des monarchistischen Gedankens aus dem In- und Ausland Kontakte pflegen können. Die zahlreichen Anmeldungen gerade junger Menschen zu dieser Veranstaltung kommentiert Henning von Normann, der Sprecher der DMG, folgendermaßen: „Auch wenn bei uns teilweise der Eindruck vorherrschen mag, dass wir auf diese Jugend unsere Zukunft nicht aufbauen können, so habe ich einen ganz anderen Eindruck. Die Jugend weiß sehr wohl zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Der Jugend kann man sehr wohl großes Vertrauen entgegen bringen, denn sie weiß mit unserer Geschichte und unserer Verantwortung vor der Geschichte sehr gut umzugehen. Sie weiß vor allem, mit wichtigen und unverzichtbaren Werten vor- und umsichtig umzugehen. Es macht mich stolz und glücklich, mit der Jugend [...] zusammen arbeiten zu dürfen, weiß ich doch, dass unsere Zukunft in den Händen von denen liegt, deren Arbeit geleitet wird von Verstand und Herz.“ Die Struktur des Forums ist stets gleichbleibend: Am Freitag oder Samstagvormittag wird ein Kulturprogramm organisiert, bei dem sich die angereisten Monarchisten näher kennenlernen und sich gleichzeitig weiterbilden können. Teilweise kennt man sich schon über das Internet oder über andere Monarchisten und bekommt hier aber auch die Möglichkeit ganz neue Kontakte zu knüpfen. Der Freitagabend und Samstag gehört dann ganz den Referenten. Es werden Vorträge von anerkannten Wissenschaftlern und wichtigen Personen der monarchistischen Bewegung gehalten. Für die, die neu dabei sind, gilt es ein wissenschaftliches Grundwissen zu vermitteln. Am Sonntag wird traditionell ein Abschlussgottesdienst abgehalten, der den geistlichen Schlusspunkt setzt. Anschließend findet eine Abschlusskonferenz statt, auf der die Organisatoren Kritik annehmen. Gleichzeitig beginnen die Planungsarbeiten für das nächste Monarchieforum, um den deutschen Monarchisten auch im folgenden Jahr eine Veranstaltung auf hohem Niveau bieten zu können, bei der sich Jung und Alt, Wissenschaftler vieler Fakultäten und Monarchisten aus aller Herren Länder austauschen können. Das Forum lässt sich schon jetzt - kurz nach seiner Gründung - nicht mehr aus der monarchistischen Jahresplanung wegdenken. Jedes Jahr wird die Planung und Durchführung professioneller und die deutschen Monarchisten können schon jetzt ein wenig stolz auf diese Institution sein.
|